
Eines der gängigsten Verabeitungsverfahren von Kunststoffen ist das Spritzgussverfahren. Seit vielen Jahrzehnten wird dabei der Kunststoff, der in Granulatform angeliefert wird, in der Maschine aufbereitet und auf die richtige Verarbeitungsmasse und -temperatur gebracht. Über die Einspritzdüse wird der Kunststoff mit Hochdruck in die Form, die die negative Abbildung des Produktes enthält, eingespritzt und so gegen die Kontur gedrückt. Die Form wird aufgefüllt. Eine speziell ausgelegte Kühlung festigt den Kunststoff bereits während des Arbeitsvorganges an die dafür erforderlichen Stellen. Mit Öffnen der zweiteiligen Form wird das Produkt ausgestoßen oder durch ein Handling entnommen. Da innerhalb der Form mehrere Kavitäten abgebildet werden, sind auch unterschiedliche Produktgeomtrien darstellbar.
Geschäumte Produkte sind ebenfalls mit dieser Technologie herstellbar. Durch Einspritzen von Treibmittel werden dichtereduzierte Bauteile mit Integralschaumstruktur, also einer geschlossene Oberfläche mit innen geschlossen zelligem Schaum, abgebildet.
Vorteile:
- geringe Nacharbeit
- kurze Zykluszeiten
- Zubehörteile können mit Handling eingelegt werden und gleich umspritzt werden