
Beim Mehrkomponenten Verfahren werden verschiedene Materialien nacheinander (sequentiell) oder auch übereinander (Coextrusion) ausgeblasen und so Produkte hergestellt, die partiell verschiedene Eigenschaften aufweisen, z.B. harte/weiche Komponenten für Stabilität und Ausgleich von Bewegungen in verschiedene Richtungen.
Mit der Coextrusion ist es möglich, Anforderungen, die ein Material alleine nicht erfüllen kann, darzustellen, wie z.B. Permeation oder Leitfähigkeit.
Der Vorteil liegt am Einsatz von teilweise hochpreisigen Kunststoffen an definierten Stellen des Produktes, wo herkömmlicher Kunststoff die Anforderungen nicht mehr erfüllen kann.